Dünnschichtzytologie

Die Dünnschichtzytologie, auch Liquid-based-Zytologie genannt, wurde entwickelt, um die beim herkömmlichen Pap-Test auftretenden Probleme wie Verunreinigungen und Überlagerungen zu verringern. Wie beim konventionellen Test werden die Zellen aus dem Gebärmuttermund entnommen, dann jedoch in ein spezielles Gefäß mit Konservierungslösung gegeben. Somit kommen alle entnommenen Zellen in die Auswertung.

Durch die Präparatvorbereitung werden Zelldetritus und Blut entfernt, so dass das zu beurteilende Zellbild klarer wird. Im nächsten Schritt wird das Zellbild mit Hilfe von computerassistierter Auswertungstechnologie Zelle für Zelle nach Auffälligkeiten untersucht. Im Anschluss werden die markierten Felder in bewährter Weise von einer unserer Zytologieassistentinnen mikroskopisch ausgewertet.

Die computerassistierte Dünnschichtzytologie in Kombination mit dem Thin-Prep-Verfahren verzeichnet gerade im Bereich der CIN-Läsionen eine höhere Findungsrate. Dies belegte auch die vom deutschen Frauenarztverband durchgeführte Rhein-Saar-Studie.

Beide von uns angewandten Systeme, Thin-Prep und Fokal-Point, sind FDA zugelassen.